Titelbild: Heroin Report: In keinem anderen Land wird heute so viel Heroin gespritzt wie in der Bundesrepublik. Über 400 Tote in neun Monaten. Zumeist Jugendliche wie die 17-jährige Susanne K. aus Berlin. Der Stern recherchierte in Asien und Europa die Hintergründe des Milliardengeschäfts
Original-Inhaltsbeschreibung der Zeitschrift / Magazin stern Heft Nr.42 / 11 Oktober 1979 - Heroin Report:
Deutschland Umwelt: Die Zukunft auf der Kippe. Wie sich Müll in Öl umwandeln läßt Kriminalität: Mit falschen Bildern und faulen Geschäften machte die Wintner-Bande Millionen. Alle sitzen, nur der Chef läuft frei herum Motorrad-Bräute: Für neun Berliner Mädchen sind 500 Kubik unter dem Hintern das Größte Billige Jakobs: Mit starken Sprüchen fangen Verkaufskanonen das Publikum Interview: Bundesverteidigungsminister Apel über Wettrüsten, die Stärke der Nato und über eine Einsatztruppe zur Sicherung der Rohstoffe Ostpolitik: Die CDU kämpft bei einem Steuergesetz um Rechtspositionen des Deutschen Reiches Behörden: In Düsseldorf kündigt das Arbeitsamt einem Schwerbehinderten, weil er ein Formular falsch ausgefüllt hatte Terrorismus: Der harte Mann im Hintergrund – ein Porträt des Generalbundesanwalts Kurt Rebmann Subkultur: Geld aus dem grünen Sparschwein. Ein Solidaritätsfonds fördert Selbsthilfeaktionen
Ausland England: Eine Werbeagentur organisiert die Jagd auf einen Massenmörder, den neuen „Jack the Ripper“ Fernost: Auf den Spuren der Heroin-Schmuggler im „Goldenen Dreieck“ zwischen Thailand, Burma und Laos Peru: Goldrausch im Andenstaat. 3000 Männer graben den Urwald um USA: Volkssport Bankraub – immer mehr Amerikaner wollen mit Gewalt zu Geld kommen Wie Hitler 1939 in den Staaten eine unverfälschte „Mein Kampf“-Übersetzung verhindern wollte Der eilige Vater. Wie ein Superstar eroberte Johannes Paul II. Amerika Frankreich: In Draguignan begann der Rauschgiftprozeß gegen Putzi von Opel
Wirtschaft Währungskrise: Der Dollar fällt, der Goldpreis steigt. Experten fordern von den Amerikanern eine Währungsreform nach deutschem Vorbild Schwarzarbeit: Rund 30 Milliarden Mark im Jahr setzen deutsche Feierabendwerker um. Sind sie Kriminelle oder die Stütze der Konjunktur? Weihnachtsgeld: Viele Arbeitnehmer erhalten zum Fest mehr Geld als 1978 Bioten: Hosen runter fürs Gemüse. Immer mehr schwören auf chemiefreie Landwirtschaft und machen aus ihrer Notdurft eine Tugend Verbraucher: Neue Produkte auf dem Markt Tankstellen: Zoff am Zapfhahn. Benzinverkäufer wollen streiken, weil sie sich von den Ölmultis ausgebeutet fühlen
Kultur Film: Die kleinen Hexen von Hollywood. Amerikas Produzenten setzen jetzt auf die Minderjährigen Tips für Kinogänger Hobby: 35 000 Deutsche löten und leimen maßgerechte Ministädte und Manöverszenen Archäologie: Sensationelle Ausgrabungen in der 4000 Jahre alten Stadt Ebla in Syrien Bücher: Wie eine Frau damit fertig wurde, ein behindertes Kind zur Welt gebracht zu haben Krimi, Korn und Kommissare. Verbrechen lohnen sich wieder für deutsche Autoren Funksprüche aus dem KZ. Ein Schweizer Historiker über den Widerstand gegen die deutschen Besatzer Künstler: Prophet oder Spinner? In New York zeigt Joseph Beuys sein Werk aus Fett und Filz Mode: Kleider – teurer als Gold. 30 Jahre nach seinem Tod erzielen die Kreationen des Spaniers Mariano Fortuny Höchstpreise Theater: Nora als Peitschen-Lady. Eine junge Autorin schockierte mit einer Fortsetzung von Ibsens Emanzipations-Drama
Motor Marktlücke: Ein Nobel-Kleinauto von Lancia soll dem Golf Konkurrenz machen Autohandel: Mit Mafia-Methoden versucht die Automobil-Industrie Billig-Importe zu verhindern
Serien Das Himmelfahrtskommando: Die authentische Geschichte der tollkühnsten Flucht aus der DDR Lebenslänglich: Ein Leben zwischen Mord und Totschlag Roman: Fürsorgliche Belagerung, von Heinrich Böll
Humor Unterm Strich Das vierte Programm Dingsbums Neues aus Kalau Satire
Rubriken Personalien Küche: Musterköche auf dem Prüfstand
Titelbild: Heroin Report: In keinem anderen Land wird heute so viel Heroin gespritzt wie in der Bundesrepublik. Über 400 Tote in neun Monaten. Zumeist Jugendliche wie die 17-jährige Susanne K. aus Berlin. Der Stern recherchierte in Asien und Europa die Hintergründe des Milliardengeschäfts