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Der Spiegel Nr.43 / 18 Oktober 1971 - Priester - Beruf ohne Zukunft?
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Der Spiegel Nr.43 / 18 Oktober 1971 - Priester - Beruf ohne Zukunft?

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Titelbild: Priester - Beruf ohne Zukunft? - Spiegel-Serie: Schwarz gegen Weiß in Afrika - Gefangen im Vorhof der Hölle

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Original Inhaltsbeschreibung:

In diesem Heft:

  • CSU setzt Barzel unter Druck:
    Die Enttäuschung der Christdemokraten über den Ausgang der Bremer Bürgerschaftswahl hat den CSU-Chef Franz Josef Strauß ermutigt, den Preis für seine Unterstützung eines Kanzlerkandidaten Barzel höher zu treiben. Um den neuen CDU-Vorsitzenden zu verunsichern, haben CSU-Unterhändler schon bei Freunden des Kieler Ministerpräsidenten Stoltenberg nach dessen Interesse an einer Kanzlerkandidatur gefragt.
  • Hat Strauß Millionen verschwendet?:
    Heftig wehrtsich der ehemalige Verteidigungsminister Franz Josef Strauß gegen die Feststellung des Bundesrechnungshofes, in seiner Amts­zeit seien durch Pfuscherei und übereile beim Kauf der "Starfighter"­Flotte Hunderte von Millionen Mark verschwendet worden: "Ich habe die F-104 nie gewollt." Die Einwände des CSU-Chefs werden durch Rech­nungshof-Zitate aus Hardthöhen-Akten widerlegt. Im Bundestag steht eine neue Kontroverse zwischen Regierung und Opposition bevor.
  • Affäre Wienand:
    Dem jüngst avancierten SPD­ Genossen Karl Wienand droht die Versetzung auf die Hinterbank: Der Vertraute von Brandt und Wehner konnte letzte Woche den Verdacht nicht ausräumen, er habe sich der Fluggesellschaft Pan-international für Honorar dienstbar gemacht. Wienands Fraktions- Kölner Stadt-Anzeiger Rivale Hans Apel: "Wehner muß Bruchpiloten Strauß und Wienand menschlich sehr enttäuscht sein.
  • Nixon zwischen Peking und Moskau:
    Mit seinen Reisen nach Peking und Moskau hat US-Präsident Nixon seinen innenpolitischen Gegnern zugkräftige Themen für den Präsident­schafts-Wahlkampf 1972 entrissen, aber auch ein kompliziertes diplomatisches Dreiecksspiel begonnen. Denn das Moskauer Mißtrauen gegen ein von Washington aufgewertetes China scheint unüber­windlich. Beim Abbau des Mißtrauens zwischen Peking und Washington wirkten amerikanische Geheimagenten mit, die schon im Zweiten Weltkrieg Kontakte zu dem Partisanen Mao hatten.
  • Athen gegen Bonns Botschafter:
    Griechenlands Obristen erwarten von Bonn politisches Wohlverhalten, wenn deutsche Fir­men Aufträge aus Griechenland bekommen sollen. Das erklärte Athens Wirtschaftsmini­ster Pezopoulos dem deutschen Botschafter
    Limbourg. Bonns Vertreter in Athen machte sich mißliebig, weil er darauf besteht, Kon­takte zu griechischen Oppositionspolitikern zu unterhalten, "wie das in Staaten mit demokratischer Staatsform üblich" sei. Die­ses Recht hatte, sich der deutsche Bot­schafter schon bei seinem Amtsantritt von Griechenlands Regierungschef Papadopoulos zusichern lassen. Das jetzt ergangene Verbot mißachtete Peter Limbourg absichtlich.
  • Künstler machen Filme:
    "Prospect", die Düsseldorfer Avantgarde-Ausstellung, geriet zu einem halben Kino-Festival: Neue Kunstrichtungen, die häufig die Person des Künstlers in den Blickpunkt rücken, artikulieren sich mit Vorliebe in Film und Photo. Der Handel hat schon reagiert und bietet Filme und Videobände für Sammler an.
  • Proporz-Gerangel beim ZDF:
    CDU-Pölitiker befürchten, daß beim ZDF "künftig auch Putzfrauen nach ihrem Parteibuch gefragt werden". Denn beim großen Personal­ Revirement konnte die SPD wenigstens "in der zweiten Linie eine ganze Menge" eigener Leute placieren. Intendant Holzamer sieht die Genossen in seinem Haus mit Bangen: Er spricht von Abschied.
  • Schiller im Kabinett unter Druck:
    Ein paar Minister sind mit schweren Säbeln angerückt, berichtete Regierungssprecher von Wechmar. Im Kabinett warfen Bonner Ressort­chefs ihrem Kollegen Schiller vor, er habe die Bundesrepublik durch währungspolitische Solonummern von den Partnerländern isoliert.
  • Kurzarbeit - Anzeichen der Rezession?:
    "Bei den Herren herrscht Begräbnis­stimmung" , meinte ein Teilnehmer der jüngsten Präsidiumssitzung beim
    Bundesverband der Deutschen Industrie. Die Zahl der Kurzarbeiter stieg in den meisten Branchen stark an, das Polster der offenen Stellen schrumpfte stärker als saisonüblich. Die Unternehmen fürchten die Re­zession um so mehr, als ihre Ertrags­lage weit schlechter ist als vor dem Konjunkturrückschlag 1966/67.
  • Boom in bunten Steinen:
    Roh oder geschliffen: Lawinenartig rollen Glitzersteine - Bergkristall, Rosenquarz, Malachit und Lapislazuli - über Juweliertische und Kauf­haustheken. Ursache des bunten Booms: Immer mehr Bundesbürger schmücken Wohnung, Freundin oder Frau mit den Billig-Mineralien.

Seitenanzahl: 226 Seiten

Sprache: Deutsch

Gewicht: 385 Gramm

DS-DE.1971.nr.43
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