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ADAC Motorwelt Heft.2 / Februar 1984 - Fastnachts Feste
  • ADAC Motorwelt Heft.2 / Februar 1984 - Fastnachts Feste

ADAC Motorwelt Heft.2 / Februar 1984 - Fastnachts Feste

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Titelbild: Fastnachts Feste: Kurzurlaub im Karneval

PLUS: ADAC Vergleich: Lohnt sich Leasing? - Kfz-Versicherung: Wir lösen das Rätsel der Kasko-Klassen

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Original Inhaltbeschreibung:

  • Test und Technik
    Neue Autos: Toyota Carina
    3mal Honda Civic
    Suzuki SA 310
    Vergleichstest: Mitsubishi Space Wagon gegen Nissan Prairie
    Kaufberatung: Autoradios von 150 bis 3000 Mark
    Sitzheizung ist kein Luxus
  • Verkehr: Gelbe Engel halfen über einer Million Autofahrern
  • Recht
    Neue Urteile
    Geschwindigkeitskontrollen: Neues Gerät macht viele Fehler
  • Kosten
    Das Geheimnis der Kasko-Klassen
    Lohnt sich Auto-Leasing auch für Privatleute?
  • Unfallrettung: Bald sechs gelbe ADAC-Hubschrauber im Rettungseinsatz
  • Umwelt
    ADAC fordert Steuerbonus für »saubere« Wagen
    Katalysator-Autos jetzt in Serie
  • Reise
    Kurzurlaub im Karneval
    Kalabrien: Heiße Küsten, kühle Berge
  • Camping: Neues Kompakt-Wohnmobil: genug Platz für vier
  • Motorsport: Eis-Speedway: Glatteis-Cowboys mit schaden Sporen

Thema: Bilanz de Todes

Da hatte doch Anfang des Jahres ein Bundestagsabgeordneter aus dem Bayerischen für ein herrliches Stammtisch-Thema gesorgt: Autobahngebühr auch in der Bundesrepublik. Presse, Funk, Fernsehen, Opposition, Koalition, Industrie und Handel, Autofahrer, die halbe Nation disputierten tagelang das Pro und Contra mit deutscher Gründlichkeit.

Als ob es nichts Wichtigeres auf Europas Straßen gäbe als mittelalterliche Wegezölle ausgerechnet auch dort noch einzuführen, wo es sie bisher nicht gibt (und hoffentlich nie geben wird).

Natürlich gibt es Wichtigeres: 12 000 Menschen sind im letzten Jahr auf unseren Straßen tödlich verunglückt. 1982 waren es 400 weniger. 1983 stieg die Zahl der Unfälle mit Personenschäden auf rund 370 000.

Presse, Funk, Fernsehen, Opposition, Koalition, Industrie und Handel, Autofahrer, die Nation nahmen diese Bilanz des Todes zur Kenntnis. Hier und da ein paar kommentierende Zeilen oder Sätze zu den vom ADAC veröffentlichten Zahlen. Aber so richtig betroffen wie bei der Autobahngebühr, echt aufgerüttelt - das waren und sind nur wenige, am ehesten wohl nur die, die in ihrer Familie Tote oder Verletzte zu beklagen haben.

War 1983 für die Unfallentwicklung ein Wendejahr? Der Präsident des Deutschen Verkehrssicherheitsrates, Dr. Gerhard Schork, hofft, daß 1983 ein Ausreißer in der langfristig sehr positiven Tendenz für mehr Sicherheit auf unseren Straßen bleibt. Wenn Autobahngebühr, ja auch der umweltschützende Katalysator samt bleifreiem Benzin offensichtlich die Nation aufwühlende Themen sind, sie aber angesichts von 12 000 Verkehrstoten in Resignation flüchtet, dann stimmt etwas nicht.

Der ADAC resigniert nicht. Wir gehen angesichts dieser Unfallbilanz nicht zur Tagesordnung über. Wir werden energisch wie bisher alle sinnvollen Verkehrssicherheitsmaßnahmen unterstützen, wir werden unsere eigenen Verkehrssicherheitsprogramme noch zielgruppengerechter einsetzen. Wir appellieren an alle Verkehrsteilnehmer, endlich ihre Verantwortung für den Nächsten zu begreifen. Dies erklärte ADAC-Präsident Franz Stadler.

Wenn die Zahl der tödlichen Unfälle innerorts steigt, wenn über 50 Prozent der tödlich verunglückten Fußgänger älter als 65 Jahre sind, wenn die schweren Unfälle von Radfahrern zunehmen, wenn unverändert vor allem im innerörtlichen Verkehr die Gurtpflicht mißachtet wird, wenn Fahranfänger sich mehr zutrauen als sie wirklich können, wenn Verkehrsteilnehmer selbstherrlich bestehende Vorschriften außer Kraft setzen, dann stimmt etwas nicht mit unserer Moral Und das ist das Schlimmste dieser Bilanz des Todes.

Seitenanzahl: 102 Seiten

Sprache: Deutsch

Gewicht: 188 Gramm

ADAC-DE.1984-2
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