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MERIAN Freiburg 3/XVI März 1963
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MERIAN Freiburg 3/XVI März 1963

Titelbild: Freiburg (DAS KAUFHAUS AM MÜNSTERPLATZ)

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Original Inhaltsbeschreibung:

MERIAN-Brevier von Freiburg:

1120: Herzog Konrad von Zähringen gründet die Stadt, zu Füßen der 1091 erbauten Burg auf dem Schloßberg. Planmäßige Anlage mit Straßenkreuz nach Muster der Römerstädte, gleichmäßige Grundstückaufteilung und „Bächle" in allen Straßen.

Um 1200: Erste Ummauerung, kurz danach Anlage der ersten Stadterweiterung im Norden, der „Neuburg"; Entstehung weiterer Vorstädte mit zahlreichen Klöstern im Westen und Süden bis 1300.

1218: Nach Aussterben der Zähringer werden die Grafen von Urach, dann von Freiburg genannt, Stadtherren bis 1368; zu dieser Zeit kaufen sich die Freiburger durch eine große Geldsumme von der Grafenherrschaft frei und schließen sich an Habsburg-Österreich an.

1457: Universitätsgründung durch Erzherzog Albrecht VI. von Österreich und seine Gemahlin Mechthild, Tochter des Pfalzgrafen bei Rhein.

1498: Reichstag unter Kaiser Maximilian

1634-1744: Im 30jährigen Krieg und während der Kämpfe zwischen Österreich und Frankreich wird Freiburg achtmal belagert und wechselt mehrfach die Herrschaft.

1680: Eroberung durch Ludwig XIV. und Ausbau zur modernen sternförmigen Festung durch Vauban, dabei Zerstörung der mittelalterlichen Vorstädte.

1744: Rückeroberung durch Österreich, Schleifung der Festung. Nach 1805: Freiburg wird badisch, aus dem Palais der Freiherren von Sickingen wird das Palais der Großherzöge von Baden. 27. 11. 1944: Die Stadt wird durch Fliegerangriff zu 70 Prozent zerstört.

MÜNSTER Unserer Lieben Frau: Bis 1827 Pfarrkirche, dann Kirche des Erzbischofs. Um 1120 erster Kirchen-Erzbischofs. Um 1120 erster Kirchenbau (Fundamente erhalten), um 1200 romanischer Neubau (Querhaus und Chortürme), seit der ersten Hälfte des 13. Jhs. gotisch weitergebaut (Langhaus und Turm), 1354 Grundsteinlegung eines spätgotischen Chores, der erst 1510 (Gewölbe) vollendet wurde. Ausstattung des Chores 1510-1530 und um 1600 (durch die Basler Domherrn). (S. 6-13)

MARTINSKIRCHE: Ehemalige Franziskanerklosterkirche an Stelle einer Martinskapelle; vom 1246 gegr. Kloster Kreuzgangrest erhalten; Chor 1262 begonnen. Wiederaufbau nach Zerstörung 1944 in ursprünglichen Formen, Ausstattung neu.

UNIVERSITÄTSKIRCHE: Ehemalige Jesuitenkirche, 1685-90 durch den Ordensbruder Heinrich Mayer erbaut; einschiffiger tonnengewölbter Raum mit Seitenkapellen, Emporen und reicher Stuckierung, die bei dem Wiederaufbau 1957 erneuert wurde. Alte Ausstattung 1944 verbrannt, jetzt modern. (S. 24)

ADELHAUSER KIRCHE Mariae Verkündigung: Ehemalige Kirche des 1680 gegründeten „Neuklosters«, in dem die Nonnen verschiedener durch Vaubans Festungsbau zerstörter Klöster der Vorstädte Wohnung fanden. Saalbau mit Tonne und Stichkappen, reizvolle farbige Ausstattung der Barockzeit mit Werken aus dem mittelalterlichen Klosterbesitz. Im Kloster jetzt Museum für Völkerkunde und Urgeschichte. (S. 24, 74)

ST. URSULA, jetzt Altkatholische Kirche in der Eisenbahnstraße: Ehem. Ursulinenklosterkirche, 1708-10 von Johannes Heinze erbaut. Saal mit Flachwölbung und Stichkappen, zierlicher Bandelwerkdekoration und hübscher Barockausstattung. (S. 24)

AUGUSTINERMUSEUM: Ehem. Klosterbau der Augustiner-Eremiten, 1278 an der ältesten Stadtmauer gegründet, Kirche und Kreuzgang aus dem 14. Jahrhundert erhalten, im 17. und 18. Jahrhundert umgebaut und erweitert, 1823-1910 Stadttheater, seit 1922 Museum mit großartiger Sammlung mittelalterlicher und barocker Kunstwerke des Oberrheingebietes. (S. 12, 23, 28)

MARTINSTOR: Um 1200 als Ausgang nach Basel in der ältesten Stadtbefestigung angelegt. SCHWABEN- TOR: kurz danach als Ausgang zur Dreisamfurt und dem Schwarzwald gebaut. (S. 20, 22, 23)

KAUFHAUS: Spätgotischer Bau vermutlich nach niederländischen Vorbildern, mit Renaissanceformen, 1532 vollendet, wohl vom Münsterbaumeister Lienhard Müller aus Ettlingen erbaut, Figuren und Erkerreliefs von Sixt von Staufen; Balkon zugefügt. (Titel, S. 21)

HAUS ZUM WALFISCH: Ehem. Wohnhaus, das 1516 durch Jakob Villinger, den Schatzmeister Kaiser Maximilians, erbaut wurde; seit 1909 von Meckel in den Bau der Sparkasse einbezogen, nach 1944 umgebaut. Das schöne spätgotische Portal und der Erker sind alt. (S.21,23, 31)

  • GERHARD RITTER: Ehedem ein Provinznest
  • MARTIN GOSEBRUCH: Das Münster
  • EBERHARD MECKEL: Warum ich in Freiburg lebe
  • CHRISTOPH MECKEL : Warum ich nicht in Freiburg lebe
  • INGEBORG SCHROTH: Zum rauhen Mann, zur lieben Hand
  • MAX MÜLLER: Die Alberto-Ludoviciana
  • HEINRICH W. PETZET: Professor Feldberg, Mensa und abstrakte Kunst
  • MAJA SCHIELE: Linsenwolken über dem Breisgau
  • FRANZ SCHNELLER: Bobbele gibt es nur hier
  • NOBELPREIS FÜR NEBENGEDANKEN und andere Anekdoten
  • FRIEDRICH SCHNACK : Silber und Sonne
  • HEINRICH WEIS: Der Stadt ins Herz geschaut
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  • IDA MARIA BAEHRLE: Zahlen, die erzählen
  • SO STEHT ES NICHT IM BAEDEKER

MERIAN Magazin Ausgabe 3/XVI März 1963

Seitenanzahl: 106 Seiten

Sprache: Deutsch

Gewicht: 309 Gramm

MERIAN-DE.1963.nr.3/XVI

Eigenschaften von diesem Artikel

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