MERIAN Bergisches Land 8/28 August 1975
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MERIAN Bergisches Land 8/28 August 1975

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Titelbild: Bergisches Land. Portal eines bergischen Patrizierhauses in Remscheid-Hasten, heute Deutsche Werkzeugmuseum. Foro von Timm Rautert

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Original Inhaltsbeschreibung:

Bergisches Land

O Täler eng, o Höhen. Für das Bergische Land, den von vielen Flußwindungen durchzogenen Grauwackeblock, müßte man das Lied so singen. Auf der MERIAN Karte für dieses Heft ist ein längliches, grünes Geviert wiedergegeben, am westlichen und am nördlichen Rand ließ der Zeichner Kleckse ineinanderfließen, die Industriestädte an Rhein und Ruhr. Von den Romiken Bergen sprechen die Einheimischen Westfalen? Rheinländer? - , einem Land reich an Wälder, Wiesen Talsperren und Farbiken: In der deutschen Geschichte spielte das Land eine Statistenrolle, und eine Kunstlandschaft ist es, trotz dem Altenberger Dom auch nicht.

Aber bei Ausbruch der industriellen Revolution im vergangenen Jahrhundert standen die Bergischen in vorderster Reihe, Webstühle klapperten, Schleifsteine sprühten Funken, das enge Tal der Wupper wurde zum Zentrum Frühindustrialisums in Deutschland. Daß der Betrieb der Fabriken auf eine so unsinnge Weise von den In dustrieinhabern gehandahbt werde, kritisierte der Fabrikantensohn Friedrich Engels aus Barmen, vom bergischen Bangen und Hoffen spricht Kurt Hackenberg in seinem Überblick über die Wirtschaftslage im Bergischen Land heute.

Und in einem Gespräch, das Josef Müller Marein mit dem Bundespräsidenten Walter Scheel, einem Bergischen, einem Solinger, führte, wundert sich der liberale Hausherr der Villa Hammerschmidt, weshalb denn Solingen in den zwanziger Jahren keinen kommunistischen Fabrikanten zum Bürgermeister haben wollte.

Das Bergische Land macht es einem leicht, Superlative aufzuzählen: Hier gibt es die älteste Talsperre Deutschlands, die höchte Eisebanhbrücke Europas, wurde das erste nahtlose Stahlrohr der Welt gewalzt, gleitet in der der Welt einzigartiges Verkehrsmittel, die Schwebebahn zwölf Meter über der Wupper dahin. Nicht ganz so einfach ist indes, seine auffällige Schönheit zu entdecken, die Bergischen preisen ihr Land nicht marktschreierisch an.

  • Als Statist in der deutschen Geschichte
  • Bergisches Bangen und Hoffen
  • Zwanzig Kilometer Stadt im Tal: Wuppertal
  • Amboß und Nachtigall - Gespräch mit Bundespräsident Walter Scheel
  • Profit und Fürsorge - Frühkapitalismus im Bergischen Land
  • Wo die Wupper Wipper heißt - Autowandern im Oberbergischen
  • Die Weltmeister von Gummersbach
  • Der Dom im Grünen: Altenberg
  • Solingen liegt nicht am Ruhrpott
  • Die Kunst, der Sport und die Chemie: Leverkusen
  • Das Kreuz, immer auf der Höhe zu sein: Remscheid
  • Sekten (MERIAN Report)
  • So steht es nicht im Baedeker
  • Apropos Wermelskirchen
  • Wörterbuch der Kunst: Gründerzeit
  • Vom einkennigen Leben
  • Schmeiß den Gelehrtenkrams beis Gerömpel - Erinnerungen an Else Lasker Schüler

MERIAN Magazin Ausgabe 8/28 August 1975

Seitenanzahl: 98 Seiten

Sprache: Deutsch

Gewicht: 245 Gramm

MERIAN-DE.1975.nr.8/28
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Eigenschaften von diesem Artikel

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