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Der Spiegel Nr.39 / 18 September 1967 - Schwarz-Rot
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Der Spiegel Nr.39 / 18 September 1967 - Schwarz-Rot

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Titelbild: Schwarz-Rot in den Wohlfahrtsstaat. Bonns Sozialminister Katzer

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Original Inhaltsbeschreibung:

Spiegel-Verlag/Hausmitteilung vom Datum: 18. September 1967 - Betr.: Photofinish

Es möge, so erbat sich Swetlana Allilujewa telegraphisch, ein statement to that effect veröffentlicht werden, falls ihre Memoiren im SPIEGEL mit nicht von ihr begutachteten oder autorisierten Photos illustriert werden. Tatsache ist, dass jeder, der Photos aus dieser Zeit beschaffen und identifizieren will, die Kryptomanie, die Geheimniskrämerei der Stalin-Ära nacherleben muss. Die Bildredaktion des SPIEGEL ist von 26 Agenturen und Instituten beliefert worden, und zum Resultat dieser Bemühungen zählen nicht nur die —korrekten — Illustrationen der Swetlana-Serie, sondern auch unerbetene Angebote etwa von Indien-Photos mit Unterschriften wie  Unter diesen schattigen Bäumen pflegte Swetlana zu weilen. Dennoch bleibt Spielraum für Exegeten: SPIEGEL-Leser. Dr . A. Mirtsching, Lehrbeauftragter an der Universität Frankfurt, meint, ein im SPIEGEL wiedergegebenes Photo der ersten Frau Stalins, Jekaterina, zeige tatsächlich die Schauspielerin Tarassowa vielleicht hat er recht, aber die Agenturen melden es anders (auch die amtliche sowjetische Nachrichten-Agentur Tass zählt zu den Lieferanten des SPIEGEL) .Vorsicht und, notfalls ,Verzicht sind geboten: Ein angeblich von Stalin zerrissenes, von einem Sekretär wieder geleimtes Photo der zweiten Frau Stalins, der Swetlana-Mutter Nadja, mochte die Bildredaktion des SPIEGEL gar nicht erst aufnehmen. Für die Richtigkeit garantiert zwar ein ehemaliges ZK-Mitglied der tschechischen KP, das allerdings mit gleicher Sicherheit eine dritte Ehefrau Stalins vorstellt die, wie sich aus den Swetlana-Memoiren ergibt, nie existiert hat. Gewiss authentisch, aber sonst für Vergleiche ganz untauglich, ist ein Photo von Swetlanas Mutter Nadja, das 1932 gemacht wurde - nur: Sie schlug den Mantelkragen vors Gesicht, als sie merkte, dass sie photographiert wurde, und rief dem Reporter zu: Bürger, das solltest du nicht tun. Zur Sicherheit: Die Photos von Nadja Stalin auf den Seiten 101 und 110 dieses Heftes sind von ihrer Tochter Swetlana identifiziert.

Original Inhaltsbeschreibung:

  • TITELGESCHICHTE Katzer
  • SPIEGEL-GESPRÄCH Mit dem Bundesminister für Arbeit und Sozialordnunq, Hans Katzer
  • RUDOLF AUGSTEIN Ist der Staat zu retten?
  • SPIEGEL-GESPRÄCH Mit Max Lieber, dem Generaldirektor der Ford Werke AG
  • SERIE Die Memoiren der Swetlana Allilujewa
  • PETER BRÜGGE Mit de Gaulle in Polen
  • SOWJET-UNION Mittelmeerflotte
  • Nikita Chruschtschow über sich selbst
  • Reinhard Lettau über Peter Bichsel: Die Jahreszeiten
  • uvm.

Seitenanzahl: 186 Seiten

Sprache: Deutsch

Gewicht: 348 Gramm

DS-DE.1967.nr.39
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