ADAC Motorwelt Heft.7 / Juli 1980 - Wenn der Blitz ins Zelt schlägt
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ADAC Motorwelt Heft.7 / Juli 1980 - Wenn der Blitz ins Zelt schlägt

Titelbild: ADAC Untersuchung: Wenn der Blitz ins Zelt schlägt

PLUS: Autobahn: Was der Gast vom Rasthaus hält - Autotest: Fiat Panda. Mehr als ein Kleinwagen?

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Original Inhaltbeschreibung:

  • Mercedes mit neuen 4-Zylinder-Motoren
  • Fiat greift zum Kompressor
  • Ein neues Cabrio von Triumph
  • Test Fiat Panda: Was kann der neue Kleine?
  • Prüfdienst: Was der ADAC für Ihre Sicherheit tut
  • ADAC- Trainingsprogramm für den Schulanfang
  • Mit dem Fahrrad ins Büro: 7 Tips'gegen Unfälle
  • Raststätten: Warum der Kunde nicht immer König ist
  • Wenn Senioren den Führerschein abgeben: Gilt das für immer?
  • Karlsruher Nadelöhr meiden!
  • Tempo 50 in der Schweiz
  • ADAC-Ruf München 22 22 22 nur bei Notfällen im Ausland
  • Wie attraktiv sind die deutschen Ferienstraßen?
  • Das gehört in die Reiseapotheke
  • Österreich zahlt Mehrwertsteuer zurück
  • Luftrettung in Urlaubsländern
  • Vorsicht bei Mietwagen im Ausland
  • Camping: Was passiert, wenn der Blitz einschlägt?
  • Thema: Notopfer London Nur eine Rückkehr unserer Poli­tiker zur Vernunft kann das abwen­den, was dem Autofahrer am 1. Ja­nuar 1981 droht: Erhöhung der Mineralölsteuer für Benzin um 3 Pfennig, für Dieselkraftstoff um 2 Pfennig. Der ADAC hat entschiede­nen Protest eingelegt.
    Bisher ist allerdings die Rückkehr zur Vernunft noch nicht zu erken­nen. Die Bundesländer, denen die Bundesregierung den Schwarzen Peter zügeschoben hat, verweigern nämlich die Übernahme zusätzlicher EG-Kosten zur Unterstützung Groß­britanniens. Die Autofahrer sollen die Thatcher-Milliarden bezahlen.
    Und die Ölförderländer, unter ihnen sicher auch die an Nordsee­Öl reichen Briten, werden sagen:
    Wenn die Deutschen so einfach mit ihrer Steuerschraube spielen kön­nen, werden wir unsere Ölpreis­schraube noch schneller drehen als bisher schon. Zu den Steuerpfenni­gen drohen, neue Öl-Rechnungen.
    Da fragt man sich, was mehr zu »bewundern« ist: die Kaltschnäuzig­keit der Bonner Fiskalpolitiker oder die hilflose Unlogik des Bundes­finanzministers?
    Die Kaltschnäuzigkeit, mif der die Bundesregierung dem Autofahrer wieder einmal bescheinigt, der Steuer-Esel Nr. 1 der Nation zu sein und zu bleiben.
    Die hifflose Unlogik aes Bundes­finanzministers, der dem Kraftfahrer den überraschenden Rat gibt, er könne ja durch Minderverbrauch den Steuererhöhungen ausweichen. Ja, was wäre denn dann mit den so dringend benötigten Thatcher-Mil­liarden, wenn tatsächlich die Auto­fahrer genausoviel weniger Benzin und Dieselöl verbrauchen würden, wie es den 3 und 2 Pfennig »Not­opfer London« entsprechen würde? Wird dann Hans Matthöfer eine Werbekampagne für mehr Auto­fahren starten, damit er überhaupt die 1,8 Mrd. DM bekommt?
    Oder wird es demnächst vielleicht eine, auch vom Autofahrer zu zah­lende, deutsche Finanzhilfe für die Ölförderländer geben, damit diese auf weitere Öl preis-Explosionen verzichten?
    Und: So" es denn wirklich keine vernünftigen Einsparungsmöglich­keiten mehr im Bundesetat geben? Offensichtlich ist die Phantasie der Fiskalpolitiker extrem einseitig gegen den Autofahrer orientiert. Das ist und bleibt das eigentlich Unge­hörige an der ganzeh Sache.
    Oder glaubt man in Bonn noch immer, daß des Autofahrers Schmerzgrenze politisch und wirtschaftlich nur eine Fiktion ist?

Seitenanzahl: 58 Seiten

Sprache: Deutsch

Gewicht: 111 Gramm

ADAC-DE.1980-7

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